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Zivile Lizenz

Der Erwerb der zivilen Lizenz ist in verschiedene Blöcke unterteilt:

  1. Nach dem dritten Semester an der ZHAW wird die theoretische Prüfung für Privatpiloten abgelegt.
  2. Zwischen dem vierten und fünften Semester wird der Rest der Privatpiloten Lizenz (PPL), mit der praktischen Ausbildung, absolviert. Diese Schulung findet bei der Swiss Aviation Training (SAT) in Grenchen auf Piper PA28 Archer statt.
  3. Während dem fünften Semester gehen die Anwärter für jeweils zwei Tage pro Woche an die SAT und absolvieren die Basisausbildung für die Instumentenflug-Theorie und trainieren Instrumentenflug Verfahren im FNPT Simulator.
  4. Nach dem Abschluss des Studiums an der ZHAW geht die Instrumentenflug Ausbildung weiter. Dieser Teil der Ausbildung findet in den USA statt (Praktische Ausbildung Instrumentenflug und Training auf Maschinen mit zwei Triebwerken). Die in den USA trainierten Verfahren werden anschliessend in Europa vertieft und an den hiesigen Luftraum angepasst. Den Schluss der Linienpiloten Ausbildung bildet die Einführung in Zwei-Mann-Cockpits (Simulator A320, A330, Beech King-Air, ERJ145).

Nach diesen Ausbildungsblöcken ist jeder Militärpilotenanwärter im Besitz einer "eingefrorenen" Linienpilotenlizenz (frozen ATPL).

In der Regel erfolgt in dieser Phase die Wahl der späteren Einsatzrolle. Jeder Anwärter muss sich entscheiden, ob er als Jet- oder Helikopterpilot seine Aufgaben erfüllen will. Der definitive Entscheid erfolgt durch den Arbeitgeber je nach Eignung und Neigung der Anwärter und des Bedarfs der Luftwaffe.

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